Wie entstand Ihr Interesse an Dingen
„Ich erinnere mich noch lebhaft an den Tag, als mein Vater einen kleinen antiken Schrank mit vielen kleinen Schubladen nach Hause brachte. Jede Schublade enthielt einen verborgenen Schatz – eine große Sammlung von Kegelschnecken und Schneckenhäusern, alle sorgfältig mit alten, vergilbten Etiketten beschriftet. Als Kind war ich fasziniert davon, kleine Schätze zu katalogisieren und zu ordnen, und ich glaube, mein Vater bemerkte das schon früh. Er hatte auch eine schwarze Schachtel mit Glasdeckel, in der er Kuriositäten wie alte römische Münzen und rote Wachssiegel aufbewahrte – in meinen jungen Augen seltene und exotische Objekte von seinen Reisen. Diese Schachtel hat mich völlig in ihren Bann gezogen. Da ich mit geschiedenen Eltern aufwuchs, war ich wahrscheinlich hin- und hergerissen zwischen der Leidenschaft meines Vaters für Kunst und Antiquitäten und dem Wunsch meiner Mutter, ein entspanntes Zuhause zu schaffen, das weniger auf materielle Dinge ausgerichtet war. Ich stelle mir oft vor, wie befreiend es wäre, sich weniger an materielle Dinge gebunden zu fühlen, doch heute spielt meine Liebe zu Kunst und Objekten eine zutiefst positive Rolle in meinem Leben.“
